Medimed Institut für Versorgungsforschung und Gesundheitsökonomie
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Erläuterungen zum Datenfeedback:



Das prescriber® Datenfeedback bietet Ihnen eine Fülle an Informationen über die Wirtschaftlichkeit Ihrer Verordnungsgewohnheiten. Die folgenden Erläuterungen sollen Ihnen helfen, diese Informationen zu Ihrem Vorteil im Praxisalltag zu nutzen. Sie haben die Möglichkeit zusätzlich die Vergleichszahlen aus Ihrem Ärztenetz zu erhalten. Sind Sie in einem Ärztenetz und möchten den Vergleich nutzen, dann geben Sie bitte bei unserem Ärzteservice ihr Netz an. Sind mindestens drei Ärzte der gleichen Fachgruppe in einem Netz verfügbar, dann werden Ihnen die Vergleichszahlen ausgewiesen.



Details



Tabelle 2 (bei Ärzten ohne Richtgrößen Tabelle 1):



In dieser Tabelle finden Sie Kenngrößen, die Aufschluss über Ihre Verordnungsgewohnheiten geben. Besonders wichtig, um die Wirtschaftlichkeit Ihrer Verordnungen im Vergleich mit Ihren Kollegen zu beurteilen, sind die Abschnitte Kosten je Verordnung, Verordnungskosten je Patient/in (EUR) und Anzahl Verordnungen je Patient/in. Einen schnellen Überblick, ob Sie im Vergleich zu Ihren Kollegen kostenintensiver oder weniger kostenintensiv verordnen, geben die drei letzten Spalten: Werte über 100 bedeuten, dass Sie mehr bzw. teurer als Ihre Kollegen verordnen.

 


Beispiel: Ein Wert von 120 in der letzten KV Spalte in der Zeile Verordnungskosten je Patient (EUR) bedeutet, dass in der eigenen Praxis im Durchschnitt pro Patient um 20% höhere Verordnungskosten entstanden sind als im Durchschnitt der KV.



Hierbei können zwei Tendenzen unterschieden werden:


- Es wurden teurere Medikamente verordnet. Ob dies der Fall ist, können Sie in der Zeile Kosten je Verordnung (EUR) erkennen.


- Es wurden pro Patient mehr Verordnungen ausgestellt. Dies können Sie in der Zeile Anzahl Verordnungen je Patient prüfen.



Ursachen für überdurchschnittlich hohe Verordnungskosten können in der Patientenstruktur und der Häufigkeit von Erkrankungen mit teuren Therapien begründet liegen. Hinweise auf die Bedeutung der Patientenstruktur gibt die zweite Tabelle.



Tabelle 3 (bei Ärzten ohne Richtgrößen Tabelle 2):



In dieser Tabelle sehen Sie die Verteilung Ihrer Patienten nach Altersklassen im Vergleich zur durchschnittlichen Verteilung in Ihrer KV, Netz bzw. im gesamten Bundesgebiet. Beachten Sie dabei bitte vor allem die Spalten mit den Prozentwerten. Ein überdurchschnittlich hoher Anteil älterer Patienten kann ein Hinweis darauf sein, dass kostenintensive Therapien häufig erforderlich sind.


Achtung: Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass wir aufgrund der Erhebungsmethodik keine Gewähr für die absolute Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten übernehmen können, da wir nur die Daten verarbeiten, die uns von Ihnen und Ihren Fachkollegen gemeldet werden. Wir können nicht überprüfen, ob diese Daten richtig und vollständig sind.



Grafik 1 (Nur Ärzte ohne Richtgrößen):



Die Grafik auf Seite 2 veranschaulicht die Daten aus Tabelle 2 (Altersstruktur der Patienten). Angezeigt werden die prozentualen Anteile der Patientengruppen im Vergleich zu KV- bzw. Bundesebene.

 



Die Erläuterungen zu unserem Datenfeedback können Sie als PDF herunterladen


Erlaeuterung.pdf

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